TC
"Der Frankfurter Kreis"
e.V.
Der Frankfurter Kreis im Internet
Presseberichte
14. Internationales Einladungsturnier
21.04.2001
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Taunus Zeitung vom 24.04.2001 |
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Perfekter
Tanzsport zu mitternächtlicher Stunde Von Michael Löffler Bad Homburg. Vier Stunden lang durften die Besucher im Bad Homburger Kurhaus Weltklasseleistungen bewundern. Den Höhepunkt bekamen sie, die Inszenierung hätte nicht besser sein können, jedoch erst um Mitternacht kredenzt. Die Rumba der dreimaligen Profi-Tanz-Weltmeister Ralf Müller und Olga Müller-Omeltschenko in der Kür war wahrscheinlich das perfekteste, was je auf dem Parkett geboten wurde. Bei der Mischung aus Sport, Gefühl, Eleganz, Rhythmus und Erotik lief es den Zuschauern kalt den Rücken herunter. Danach brandete der Beifall auf. Aber auch die Amateur-Elite sorgte beim 12. Turnier des TC "Der Frankfurter Kreis" für eine tolle Unterhaltung. Das einzige was fehlte, war die Spannung. Denn die Überlegenheit der Deutschen Meister Sascha und Natascha Karabey (TC "Der Frankfurter Kreis") und Franco Formica/ Oksana Nikiforova (TSG Blau-Gold Gießen) war zu eindeutig. Die Karabeys bekamen im "Großen Preis der Stadt Homburg" für Standardtänzer 43 von 45 möglichen ersten Plätzen; das Latein-Paar Formica/Nikiforova im "Pokal der Spielbank Bad Homburg" gar alle 45. Das Geschwisterpaar Sascha und Natascha Karabey distanzierte die deutschen Vizemeister Marcus Weiß/Anja Schramm (Alstertal Hamburg) um (Tanz-)Welten. Während Weiß/Schramm ihr einstudiertes Können fehlerfrei zelebrierten, tanzten die Karabeys einfach. Bei ihnen wirkte jede Bewegung natürlich, sie strahlten pure Freude am Tanzsport aus. "Daran haben wir in der letzten Zeit auch viel gearbeitet", so die 20-jährige Natascha Karabey. Die "Lokalmatadoren" wirkten vor dem Turnier noch ein wenig unruhig. "Es ist etwas besonderes, vor der Haustür zu tanzen", verriet Sascha. "Im Ausland gehen wir locker in jeden Wettbewerb. Hier erwartet von uns jeder einen Sieg. Allerdings ist die Nervosität in dem Moment, in dem die Musik ansetzt, weg. Da nimmt man nur die tolle Anfeuerung wahr und gibt einfach sein bestes", so der 22-Jährige, der sich über das gute Niveau der Nachwuchstänzer freute. "Es drängen einige in die nationale Spitze. Ich habe den Eindruck, dass wir ihnen als Beispiel dienen", ergänzt Sascha Karabey, der bei der WM in Miami erstmals das Finale erreichen möchte. Für das Paar war Bad Homburg der Ausgangspunkt, um in der Stadt im US-amerikanischen Bundesstaat Florida großes zu leisten. Ein anderes nahm hingegen Abschied. Das zweite Frankfurter Standard-Paar, Timo Henkes/Delia Slesina, präsentierte sich in der Kurstadt zum letzten Mal gemeinsam einem Publikum. Der 26-jährige Henkes wählte die um zwei Jahre ältere Daniela Zach zu seiner künftigen Partnerin. Slezina, ebenfalls 26, wird ab sofort mit dem um zwei Jahre jüngeren Stephan Bannier starten. Beide Paare natürlich für den TC "Der Frankfurter Kreis". Henkes/Slesina sind keineswegs im Streit auseinander gegangen. "Es hat unheimlich viel Spaß gemacht, einmal vor einem so großen Forum ohne jeglichen Leistungsdruck zu tanzen", genossen sie den abschließenden Auftritt. Zur Finalteilnahme reichte es in diesem Klassefeld dennoch nicht. Ganz locker in den Wettbewerb gegangen sind Franco Formica und Oksana Nikiforova. Die kommenden Weltmeister - so zumindest die Meinung vieler Experten - fanden den Sieg einfach zu verwirklichen. "Na ja, die Konkurrenz war nicht ganz so stark", meinte der 22 Jahre alte Formica. Nun ja. Auf den Plätzen zwei und drei landeten immerhin die Weltranglisten-Ersten Matej Krajcer/Janja Lesar (Slowenien) und die auf Rang vier platzierten Russen Denis Kuznetsov/Natalia Koulagina. Das Gießener Paar bestach durch eine sehr einfallsreiche Choreographie. Eine viel versprechende Zukunft wird auch dem zweiten deutschen Final-Paar, Jesper Birkehoj/Anna Kravchenko (Calw), prognostiziert. |
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Frankfurter Rundschau vom 23.04.2001 |
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Akkuratesse
und Temperament
Geschwister Karabey und Gießener Latein-Paar haben in Bad Homburg den Dreh raus Von Katja Sturm Die Verwirrung hielt nur ein paar Sekunden lang an. Dann hatte sich das Missverständnis aufgeklärt. Die Oberhausener Jörg Palm und Sandra Bähr hatten nicht etwa im Finale mit ihrem Wiener Walzer so beeindruckt, dass sie, die zuvor fast nur fünfte und sechste Plätze zugesprochen bekommen hatten, von zwei Jurorinnen plötzlich auf den ersten Rang gesetzt wurden. Nein, die Damen hatten wohl ein wenig abgeschaltet und zu früh ihre Einser gezogen. Nachdem aber ein verwundertes Raunen durch den ausverkauften Ballsaal des Bad Homburger Kurhauses gegangen war, merkten sie ihren Irrtum, verstauten ihre Wertungstafeln noch einmal, um sie gegen eine Fünf beziehungsweise Sechs einzutauschen und schließlich, wie erwartet, Sascha und Natascha Karabey mit der besten Platzierung zu belohnen. Es wäre ja auch seltsam gewesen, hätten sich die für den TC "Der Frankfurter Kreis" startenden Geschwister im Ringen um den Großen Preis der Stadt Bad Homburg ausgerechnet bei einem ihrer besten Tänze vertanzt. Doch die Entscheidungen bei dem gut besetzten Turnier waren sowohl im Standard als auch beim international besetzten Pokal der Spielbank in den Lateinamerikanischen Tänzen so klar wie erwartet. Während sich die amtierenden Deutschen Meister Karabey nur je einmal bei Tango und Quickstep zu Gunsten der Zweitplatzierten der Deutschen Meisterschaften und des Bad Homburger Wettbewerbs, Marcus Weiß und Anja Schramm (Hamburg), eine Zwei anschauen mussten, gestaltete sich das Wertungsverfahren im international besetzten Pokal noch eintöniger. 25 Einser verdienten sich die für den TSC Blau-Gold Gießen startenden, aber seit zwei Monaten in Hamburg lebenden Franco Formica und Oksana Nikiforova. Und wussten dabei mit ihren temperamentvollen Darbietungen die meisten davon zu überzeugen, dass sich hier die zukünftigen Weltmeister die Ehre gaben. Für die beiden Hessen, im Besitz des nationalen Meistertitels, war es der letzte Test vor den Europameisterschaften in drei Wochen im polnischen Warschau. "So ein Turnier ist das beste Training vor einem Wettkampf", sagte Franco Formica. Was ihre Leistung angeht, waren er und seine Partnerin zufrieden, was die Platzierung betrifft, hatten sie Formicas Angaben nach mit keiner anderen gerechnet. Ihre wohl einzigen ernsthaften Konkurrenten, die Russen Dimitri Timochin und Anna Berzikova, waren nicht am Start. Deren Landsleute, die späteren Dritten Denis Kuznetsov und Natalia Koulagina, sowie die Weltranglisten-Ersten und Zweitplatzierten aus Slowenien, Metej Krajcer und Janja Lesar, stellten zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Gießener dar. In ihrer neuen Heimat, in die es die beiden Tänzer auf der Suche nach neuen Inspirationen getrieben hat, haben sie sich gut eingelebt. Vor allem die nächtlichen Besuche in einem Salsa Club möchten sie nicht missen. Dann können sie, "abseits des Wettkampfgefühls", wie Oksana Nikiforova sagt, lostanzen und wie stets auf dem Parkett die Aufmerksamkeit der Umstehenden und -sitzenden auf sich ziehen. Vermutlich werden sie da auch auf der Suche nach Neuem fündig, denn die Präsentationen von Formica / Nikiforova scheinen sich in steter Bewegung zu befinden. So ließen sie bei ihrer Rumba in Bad Homburg Showelemente vermissen, mit denen sie bei den Landesmeisterschaften noch geglänzt hatten. Und Franco Formica zeigte sich im Finale in einem knallig roten Hemd. Bei EM oder WM verbietet ihm das Reglement eine solche Farbe; wo er darf, nutzt er sie, um keine Zweifel an seinem Vorhaben aufkommen zu lassen: Angriff. [
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Frankfurter Neue Presse vom 23.04.2001 |
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Überlegenheit der KarabeysVon Michael Löffler Bad Homburg. Vier Stunden lang gab es am Samstagabend im Kurhaus Weltklasseleistungen zu bewundern. Auf den Tanz schlechthin mussten die Besucher des 12. Bad Homburger Tanzturniers jedoch bis Mitternacht warten. Die Rumba der dreimaligen Profi-Kürweltmeister Ralf Müller und Olga Müller-Omeltschenko war wahrscheinlich das perfekteste, das je auf dem Parkett geboten wurde. Bei der Mischung aus Sport, Gefühl, Eleganz, Rhythmus und Erotik lief es den Zuschauern kalt den Rücken herunter. Danach brandete der Beifall auf. "Ich sehe hier viele bekannte Gesichter und bin dankbar, hier auftreten zu dürfen", sagte Ralf Müller, der mit seiner Frau Olga in Bad Homburg 1991 seinen ersten internationalen Auftritt hatte und sich 1997 als Weltmeister aus dem Amateurlager verabschiedet hatte. Die vielen bekannten Gesichter im Publikum waren auch ein Ausdruck der Kontinuität des vom TC "Der Frankfurter Kreis" und der Kur- und Kongress-GmbH organisierten Turniers. "Die Veranstaltung ist fester Bestandteil des Bad Homburger Gesellschaftslebens. In den zwölf Jahren ist alles routinierter geworden aber auch familiärer", schwärmte Kurdirektor Peter Bruckmaier, der sich ein Jahr ohne das Tanzturnier gar nicht vorstellen kann. "Ich könnte langsam selbst werten", meinte der zu den treuesten Besuchern zählende Gastgeber. Die Sieger hätte er jedenfalls mühelos erraten. Zu groß war die Überlegenheit der Deutschen Meister Sascha und Natascha Karabey (TC "Der Frankfurter Kreis") und Franco Formica/Oksana Nikiforova (TSG Blau-Gold Gießen). Die Karabeys bekamen im "Großen Preis der Stadt Homburg" für Standardtänzer 43 von 45 möglichen ersten Plätzen, das Latein-Paar Formica/Nikiforova im "Pokal der Spielbank Bad Homburg" gar alle 45. "Ich habe ein ungutes Gefühl", meinte ein nervös wirkender Rüstem Karabey vor Turnierbeginn. Der Vater und Trainer des erfolgreichen Geschwisterpaares, der wesentlich zur Organisation des Turniers und des Balles beigetragen hatte, fürchtete die Deutschen Vizemeister Marcus Weiß/Anja Schramm (Alstertal Hamburg). Die Befürchtungen zerstreuten sich gleich nach dem ersten Tanz. Der Unterschied hätte größer nicht sein können. Während Weiß/ Schramm ihr einstudiertes Können fehlerfrei zelebrierten, tanzten die Karabeys einfach. Jede ihrer Bewegungen wirkte natürlich, die Freude am Tanzen stand ihnen ins Gesicht geschrieben. "Daran haben wir in der letzten Zeit auch viel gearbeitet", bekannte die 20-jährige Natascha Karabey. Die Lokalmatadoren, die nur wenige Häuser entfernt in der Tanzschule Karabey trainieren, wirkten vor dem Turnier auch leicht angespannt. "Es ist etwas Besonderes, in Bad Homburg zu tanzen", sagte Sascha Karabey. "Im Ausland gehen wir locker in jeden Wettbewerb. Hier erwartet von uns jeder den Sieg. Allerdings ist die Nervosität in dem Moment, in dem die Musik ansetzt, weg. Da nimmt man nur die tolle Anfeuerung von den voll besetzten Tischen wahr und gibt einfach sein Bestes", so der 22-Jährige. Ganz locker in den Wettbewerb gegangen waren Franco Formica und Oksana Nikiforova. Die "kommenden Weltmeister" – so zumindest die Meinung der Experten – fanden das Siegen einfach. "Die Konkurrenz war nicht ganz so stark", meinte der 22-jährige Formica. Darüber lässt sich streiten. Auf den Plätzen zwei und drei landeten immerhin die Weltranglistenersten Matej Krajcer/Janja Lesar (Slowenien) und die auf Rang vier platzierten Russen Denis Kuznetsov/Natalia Koulagina. Während die technisch starken Konkurrenten jedoch matt wirkten, bestach das Gießener Paar durch einfallsreiche Choreographie. Formicas Witz und Einfallsreichtum machten sich auch nach dem Turnier bemerkbar. Da sorgte der Weltstar für Lachsalven unter seinen Konkurrenten. |
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Frankfurter Neue Presse vom 20.04.2001 |
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Stelldichein der Tanzelite in Bad HomburgBad Homburg. Der TC „Der Frankfurter Kreis“ sorgt als Veranstalter in diesem Jahr gleich für zwei Höhepunkte im Tanzsport. Am 3.November richtet er die Deutsche Meisterschaft der Hauptgruppe S Standard in der Höchster Jahrhunderthalle aus, und am morgigen Samstag das 12. Internationale Turnier in Bad Homburg. Das besondere Ambiente lockt immer wieder die Weltelite in die Kurstadt. Auch diesmal werden von 20 Uhr an wieder die besten ihrer Zunft über das Parkett im Kurhaus schweben.Der einmaligen Atmosphäre im großen Saal verdanken die Veranstalter auch den Knüller des diesjährigen Turniers. Ralf und Olga Müller, die mehrmaligen Latein-Weltmeister der Amateure und zweimaligen Champions der Profis, werden die Mitternachts-Show bestreiten. Die aktuellen Kür-Weltmeister, die sich 1997 mit dem Sieg im „Pokal der Spielbank Bad Homburg“ aus dem Amateurlager verabschiedeten, werden in ihrer Paradedisziplin zu bewundern sein. Im Rahmenprogramm zu sehen ist auch die Formation des TC „Der Frankfurter Kreis“, die in der Zweiten Bundesliga als Neuling den vierten Platz belegte. Hervorragend besetzt ist auch das Teilnehmerfeld in den beiden Amateur-Turnieren. Die Vorjahressieger und Deutschen Latein-Meister Franco Formica/Oksana Nikiforova (Blau-Gold Gießen), die als kommende Weltmeister gehandelt werden, bekommen es im „Pokal der Spielbank Bad Homburg" in erster Linie mit den Weltranglisten-Ersten Matej Krajcer/ Janja Lesar (Slowenien) sowie den nur drei Ränge dahinter folgenden Russen Denis Kuznetsow/Natalia Koulaguina zu tun. Der „Große Preis der Stadt Bad Homburg“ in den Standardtänzen ist zwar nur national ausgeschrieben, aber allein der Zweikampf zwischen den Deutschen Meistern Sascha und Natascha Karabey (TC „Der Frankfurter Kreis“), die vor einem Jahr hier gewannen, sowie ihren Dauer-Rivalen Marcus Weiß/ Anja Schramm (Hamburg) ist das Eintrittsgeld wert. Das zweite Frankfurter Paar, Timo Henkes und Delia Slesina, dürfte kaum die Vorrunde überstehen. Die Veranstaltung ist bereits restlos ausverkauft. Wer keine Karten bekommen hat, kann die Elitetänzer im TV sehen. Der HR zeigt am Sonntag (13.30 bis 14.25 Uhr) eine Zusammenfassung. (löf) |
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Frankfurter Rundschau vom 19.04.2001 |
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Tanz um den Großen Preis rv |
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Frankfurter Rundschau vom 19.04.2001 |
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Geschwister Karabey kommen um die Favoritenrolle
nicht herum Das Bad Homburger Tanzturnier wartet wieder mit einem starken Teilnehmerfeld bei den Standard- und Lateinpaaren auf Von Katja Sturm Der Deutsche Meister selbst hat es sich nicht nehmen lassen, den Musikdirektor bei seiner Auswahl zu beraten. Und so kann jeder auf der Homepage des TC "Der Frankfurter Kreis" nachlesen, welche Titel Sascha Karabey für geeignet hält, am kommenden Samstagabend gespielt zu werden, wenn sich bei den Standardpaaren im Kurhaus alles um den Großen Preis der Stadt Bad Homburg dreht. Zum zwölften Mal ist ein Teil der deutschen Standardelite ebenso wie eine Auswahl der besten Lateinpaare, die um den Pokal der Spielbank tanzen, der Einladung in die hessische Kurstadt gefolgt. Und auch wenn mancher der Meinung sein mag, die Sieger stehen schon vor der Saalöffnung (19 Uhr) fest, versprechen die Organisatoren aus dem veranstaltenden Frankfurter Tanzsportklub spannende Wettkämpfe. Natürlich spielen Sascha und seine Schwester und Partnerin Natascha Karabey, zumal vor heimischem Publikum, an diesem Abend als amtierende nationale Titelträger und Sechste der Europameisterschaften die Favoritenrolle im Standardwettbewerb, doch "jedes Turnier ist eine andere Situation", wie Willy Hilgenberg, der Vorsitzende des TC "Der Frankfurter Kreis", betont. "Gott sei Dank sind Tänzer ja auch keine Roboter. Und die Tagesform spielt eine große Rolle." Die größten Konkurrenten der Frankfurter an diesem Abend dürften die Zweiten der Deutschen Meisterschaften, Marcus Weiß und Anja Schramm von der TuS Alstertal Hamburg, sein. Hinter diesen beiden Spitzenpaaren kämpfen weitere acht um den Einzug in das Finale, darunter in Christoph Kies und Silke Zetzsche von der TSA des ESC Dresden, Jugend-Weltmeister über zehn Tänze, sowie Rüdiger Homm und Julia Belch vom TSC Rot-Gold Casino Nürnberg zwei interessante junge Teams, auf denen einige nationale Hoffnungen ruhen. Ihren letzten gemeinsamen Auftritt feiern dagegen Timo Henkes und Delia Siesina, das zweite Frankfurter Paar. Sie werden sich trennen, um demnächst mit neuen Partnern auf die Jagd nach Ranglistenpunkten zu gehen. Auch bei den Lateinern geben sich in den für Blau-Gold Gießen startenden Franco Formica und Oksana Nikiforova die amtierenden Deutschen Meister die Ehre. Die WM-Dritten bekommen es unter anderem mit den Weltranglisten-Ersten Matej Krajcer und Janja Lesar aus Slowenien zu tun sowie den ebenfalls in der Weltspitze angesiedelten Russen Denis Kuznetsov und Natalia Koulaguina. Dagegen bleiben die starken italienischen Paare in diesem Jahr dem Bad Homburger Turnier fern, da sie im eigenen Land einen Wettbewerb zu bestreiten haben. Von den nationalen Spitzenformationen werden sich in dem elf Paare starken Feld auch die Zweiten der Deutschen Meisterschaften vor drei Wochen in Augsburg, Jesper Birkehoj und Anna Kravchenko vom TSZ Calw, dem Publikum präsentieren. Nach den starken Amateuren wollen auch zwei Profis ihre Kunst darbieten. Die Kür-Weltmeister Ralf und Olga Müller beschließen den Abend in dem schon jetzt ausverkauften Kurhaus-Saal mit einer lateinamerikanischen Mitternachtsshow. |
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Frankfurter Neue Presse vom 14.04.2001 |
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Tanz-Elite gibt sich die Ehre
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