TC
"Der Frankfurter Kreis"
e.V.
Der Frankfurter Kreis im Internet
Presseberichte
Deutsche Meisterschaft SEN I S - Standard 2002
in Heusenstamm
|
Neue Presse vom 1.11.2002 |
||||||
|
||||||
|
|
||||||
|
Frankfurter Rundschau vom 29.10.2002 |
||
|
Tanzen HEUSENSTAMM.
Der Begriff "Senior" kommt ursprünglich aus dem Lateinischen
und bezeichnet den Älteren, Erfahreneren. Deshalb haben Michael und
Beate Lindner auch kein Problem damit, unter dieser Bezeichnung zu
tanzen, auch wenn sie erst 38, er 42 Lenze zählt. Zugegeben, in
Sportlerkreisen gehört man in dieser Altersklasse nicht mehr zu den
Nachwuchstalenten. Und das sind die beiden Darmstädter, die am
vergangenen Wochenende in Heusenstamm ihren deutschen Meistertitel in
den Standardtänzen verteidigen konnten, auch nicht. Schließlich
standen sie erstmals 1979 gemeinsam vor den strengen Augen der
Wertungsrichter auf dem Turnierparkett. Aber die richtig großen
Erfolge, die können die beiden Hessen erst jetzt feiern. Und das,
obwohl sie zwischen 1989 und 2000 pausierten, die Priorität auf das
Familienleben und "eine andere Profession" setzten, sich also
nicht für eine Karriere als Tanzprofis entschieden. Im
Jahr 2000 dann, als ihre Kinder Sebastian und Eva "lieber
fernsahen, als sich mit ihren Eltern zu beschäftigen", und Michael
Lindner Joggen als zu einsam empfand, wagten sie die Rückkehr aufs
Parkett. Und überraschten sich selbst. Nur fünf Monate, nachdem sie
ihr Training wiederaufgenommen hatten, belegten sie bei den deutschen
Senioren-Meisterschaften den zweiten Platz, hinter den damals überragenden
Weltmeistern Hans-Jürgen und Ulrike Burger (Blau-Orange Wiesbaden). Und
als diese ein Jahr später nicht mehr dabei waren, holten sich die
Lindners den nationalen Titel sowie WM-Silber. Aus dem 2003 endlich Gold
werden soll. Die
Aussichten sind gut, haben die amtierenden Meister Domizio Giovannini
und Annisa Baldo (Italien) doch ihre Karriere beendet. Aber ist die über
den Tanzsport weit verbreitete Meinung, dass die Rangfolge festgemeißelt,
ein Sieg nur möglich ist, wenn die Vorgänger nicht mehr dabei sind,
nicht unbefriedigend ? Michael Lindner sieht das anders: "Wenn der
Druck, den man auf die Konkurrenten ausübt, stark genug" sei, würden
sie lieber das Feld räumen, als sich schlagen lassen zu müssen. Außerdem:
Der einzige Grund für ihn und seine Frau zu tanzen sei: "Wir
empfinden Spaß dabei." Das
sieht man ihnen an, wenn sie, wie in der Martinsee-Halle, locker und
leicht, "relaxt", wie sie selbst sagen, über das Parkett
schweben. Vielleicht ist auch das Wohlgefallen bei ihrem Anblick der
Grund dafür, dass sie, die sich als Vorreiter für Paare sehen, die
nach langer Pause wieder in den Turniersport einsteigen, immer mehr
Nachahmer finden. Solche wie Matthias Jässl und Claudia Baumann vom TC
"Der Frankfurter Kreis", die im vergangene Jahr nach längerer
Abstinenz ebenfalls wieder die Tanzschuhe aus dem Schrank geholt und
sich vor die Wertungsrichter getraut haben. Nach einem siebten Platz bei
den nationalen Titelkämpfen 2001 schafften sie diesmal den Sprung ins
Finale, wo sie Fünfte wurden. Und mit etwas Geduld, Training,
zunehmendem Alter und noch mehr Erfahrung dürfte eine weitere
Steigerung möglich sein. kat [
document info ] |
||
|
|
|
Offenbach Post Ausgabedatum: Montag, 28. Oktober 2002 11:53 Uhr |
||
|
|
||
|
Bericht HTV vom 27.10.2002 (Textversion / 24 Bilder nicht geladen) |
|||
Bericht vom Turnier Ausverkauft ! Meldeten am Abend die Organisatoren (TC "Der Frankfurter Kreis" /TZ Heusenstamm) der Deutschen Meisterschaft Senioren I S Die Martinseehalle in der Schloßstadt Heusenstamm war der richtige Rahmen für diese Meisterschaft und erzeugte durch ihre Größe von allen Seiten gute Sicht auf das sportliche Geschehen und ließ die Stimmung vom Publikum auf die Sportler rüberkommen.Bundessportwart Michael Eichert sprach den Organisatoren seinen Dank und Bewunderung für den reibungslosen Ablauf aus. 123 Paare nahmen an der Deutschen Meisterschaft der Senioren I 2002 in Heusenstamm teil. 100 mussten sich am Nachmittag zur Vorrunde dem Urteil der 9 Wertungsrichtern stellen. 6 Runden mussten bewältigt werden, bis die Pokale, die von Bundessportwart Michael Eichert (im Hintergrund) gut bewacht wurden, verteilt werden konnten. Durch den Einsatz des digitalen Wertungssystem Top-Turnier bedient vom Bundesbeauftragten für das Turnierkontrollwesen Hans-Joachim Straub ,hatten die eingesetzten Landessportwarte in der Turnierleitung (Andreas Neuhaus, Harro Funke, Kurt Haas) stressfreies Arbeiten. Auch die Wertungsrichter freuten sich über die Erleichterung ihrer anstrengen Arbeit, die sie zu leisten hatten. Turnierleiter Jürgen Funda konnte dadurch den Zeitplan noch unterbieten und führte locker und souverän durch diese Meisterschaft, so dass DTV-Präsident Harald Frahm ihm ein großes Lob für seine Leistung aussprach. Mit 25 Paaren ging man dann in die Abendveranstaltung zu der die Martinseehalle mit ca. 600 Zuschauer restlos ausverkauft war. Großes Interesse fand diese Meisterschaft auch bei der lokalen Presse, die Journalisten und Fotografen entsandt hatten. Zum ersten Mal aber war der Hessische Rundfunk mit einem Fernsehteam gekommen, um einen Bericht für eine Extrasendung am 3.November in HR 3, aufzuzeichnen. Der
Sender hatte seinen versiertesten Moderator Daniel Weiss geschickt. Er
nutze die Gelegenheit bei der Vorstellung der Semifinalisten zu ersten
Interviews. 13 Paare qualifizierten sich aus den 25 für das Semifinale. Durch die Abwesenheit der rheinland-pfälzischen Meister (Bernd und Monika Kiefer), die im vergangenen Jahr Platz sechs belegt hatten, zeigten viel Paare in dieser Runde ihr bestes Tanzen bei diesem Turnier, um diesen frei gewordenen Platz im Finale einzunehmen. Die Paare machten durch ihren vorbildlichen Einsatz den Wertungsrichtern die Entscheidung sicherlich nicht leicht. Dennoch kamen sie zu einer klaren Entscheidung. Einer der Höhepunkte dieses gelungenen Abends war die Lateinshow der hessischen Spitzenjugendpaare. Ronak und Tasmin Spamer, Michele Soriano/Jessica Mohr und Michael Singh/Yvonne-Carmen Stetzer, stellten ihre hervorragende Interpretation der Lateintänze in einer abwechslungsreichen Show unter Beweis. Das Publikum war begeistert ! Im Finale hatten die Wertungsrichter dann das Problem, dass einige Paare leistungsmäßig äußerst dicht zusammen lagen. Daher sind die sehr gemischten Wertungen auf den Plätzen 3-6 auch durchaus nachvollziehbar. Locker,
leicht, championslike - all diese Attribute treffen auf die
Titelverteidiger Michael und Beate Lindner zu. Sie zeigten 14 Tage nach
dem erneuten Gewinn der Silbermedaille bei der WM, dass sie in dieser
ausgezeichneter Form unschlagbar sind und erhielten dafür alle
möglichen Bestnoten. Ab dem 3. Platz wurde die Wertungen sehr gemischt vergeben, so dass auf den ersten Blick nicht zu erkennen war, wer die Bronzemedaille letztendlich ertanzen würde. Dies verlangte von den zahlreichen Fanblocks nochmals Höchsteinsatz, um den Paaren nach diesem harten Turniertag die letzten Reserven zu entlocken. Dies gelang Martin Schüller /Mechtildis Jungels am Besten. Mit den Plätzen 3-5-4-4-5 erlebten die Vorjahres Bronzemedaillengewinner Dirk und Sabine Rosenbrock ein Wechselbad der Gefühle. Ihre Bewertung war so gemischt, dass sie leicht auch noch einen Platz mehr hätten verlieren können. Diesen Angriff nach Vorne hatten die letztjährigen Siebten Matthias Jässl/Claudia Baumann gestartet. Ihnen fehlte in drei Tänze nur eine Vier mehr und sie hätten sich nicht nur um zwei sondern gleich um drei Plätze weiter nach vorne orientiert. Heinz-Josef und Aurelia Bickers konnten in diesen spannenden Dreikampf um die Plätze nicht eingreifen. Im Semifinale hatten sie ihre beste Leistung gezeigt und zogen klar in dieses Meisterschaftsfinale ein und belegten hier den 6. Platz. |
|||
|
Offenbach
Post Ausgabedatum: Samstag, 19. Oktober 2002 00:04 Uhr |
||||
|
Vor Qualifikationsrunden fegt kleiner Wirbelsturm |
Programm mit Show und TV-Kameras | |||
|
Heusenstamm (M.) Jahrhunderthalle und Alte Oper waren frühere Adressen. Anno 2002 ist es Heusenstamms Kultur- und Sportzentrum Martinsee: Hier wird am nächsten Samstag, 26. Oktober, erstmals die Deutsche Meisterschaft der Seniorenklasse S 1 in den Standardtänzen ausgetragen. Und Landessportwart Professor Willy Hilgenberg zeigte sich begeistert von den großzügigen Dimensionen der Heusenstammer Halle, in der voraussichtlich 137 Paare um den begehrten Titel tanzen werden. |
gebers vor, die Showtanzgruppe "Crazy Steps", kündigten Vorsitzender Thomas Ganz und Pressesprecherin Dagmar Weber an. Landesweit erfolgreiche Jugendpaare werden mit Latein-Rhythmen das Publikum von den Stühlen reißen: Angesagt sind die Deutschen Vize- und Hessenmeister Michele Soriano und Jessica Mohr sowie Michael Singh und Yvonne-Carmen Stetzer vom Blau-Gold Casino Darmstadt, ferner Ronak und Tasmin Spamer vom TC Nova Gießen. |
|||