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Deutsche Meisterschaft SEN I S - Standard 2002
in Heusenstamm

 

Neue Presse vom 1.11.2002

 
Die Lindners tanzen wieder zum Titel

Frankfurt. Sechs Runden à fünf Standardtänze, insgesamt rund 45 Minuten, mussten Vize-Weltmeister Michael und Beate Lindner (TSZ Blau-Gold Casino Darmstadt) in höchstem Tempo absolvieren, bevor sie ihren Titel als Deutsche Seniorenmeister erfolgreich verteidigt hatten. "Der Begriff Senioren wird den gezeigten Leistungen nicht gerecht. Eine Änderung der Bezeichnung wäre sicher überlegenswert", kommentierte Harald Frahm (Kelkheim), Präsident des Deutschen Tanzsportverbandes, die nationale Meisterschaft in Heusenstamm.

Am Sieg der Lindners gab es keine Zweifel. Das Paar tanzt besser denn je. 1979 bestritten Michael (42) und Beate (38) ihre erstmals gemeinsam Turniere: Latein, Standard und vor allem "10-Tänze". 1989 gründete das Ehepaar eine Familie. Viele Jahre später, die Kinder gingen mittlerweile beide zur Schule, verspürte das Paar Lust, mit dem Tanzen wieder zu beginnen. "Nur so, zum Spaß", sagten sie sich damals. Das war im März 2000. Fünf Monate später gewannen sie auf Anhieb ihr erstes Senioren-Turnier der Sonderklasse. Ein Jahr später waren sie bereits Vize-Weltmeister und Deutsche Meister, dieses Jahr wiederholten sie diese Platzierungen. Sieben Tage in der Woche sind sie jeweils eine Stunde lang auf dem Parkett. "Es bleibt aber nur unser Hobby. Wir machen mit aus Spaß am Tanzen, nicht um Karriere zu machen. Auch wenn wir vielleicht besser als früher sind. Vielleicht finden sich Nachahmer und auch andere Paare finden den Weg aufs Parkett zurück", sagen die Deutschen Senioren-Meister.

Ein solches Paar landete in Heusenstamm auf Rang fünf: Matthias Jässl/Claudia Baumann vom TC "Der Frankfurter Kreis". Die Parallelen zu den Lindners sind unverkennbar. Nach vier gemeinsamen Tanzjahren legte das Paar eine Pause ein, denn Claudia bekam ein Kind. Bis sie vor einem Jahr wieder anfingen. "Tanzen ist ein Virus, den wird man nicht so leicht los", sagt Claudia Baumann.

Da sie gerade die Mindestgrenze (35 Jahre) erreicht hatten, konnten sie bei den Senioren starten. Zwei Stunden täglich, hauptsächlich bei Rüstem Karabey, bereitete sich das Paar auf das Comeback vor. Letztes Jahr verpassten sie die Endrunde noch knapp, diesmal hätte ihre die Leistung wohl sogar zur Bronzemedaille gereicht, wenn nicht gegen Ende des anstrengenden Turniers die Kräfte etwas geschwunden wären. "Sie haben eine prima Vorstellung geboten, vor allem der Slowfox war stark", lobte Natascha Karabey, die mit ihrem Bruder Sascha am Wochenende in Berlin ihren DM-Titel in der Hauptklasse S verteidigen will.

Gemeinsam mit den Gästen in der ausverkauften Martinsee-Halle bekamen die Tänzer eine unterhaltsame Show-Einlage der Nachwuchs-Lateinpaare Ronak und Tasmin Spamer (Gießen), Michele Soriano/Jessica Mohr und Michael Singh/Yvonne-Carmen Stetzer (alle Darmstadt) geboten, die die vom TC "Der Frankfurter Kreis" und TZS Heusenstamm veranstaltete Meisterschaft zu einer gelungenen Veranstaltung abrundete. (löf)

 

 

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Frankfurter Rundschau vom 29.10.2002

 

Tanzen


In der zweiten Karriere lacht Lindners das Glück

HEUSENSTAMM. Der Begriff "Senior" kommt ursprünglich aus dem Lateinischen und bezeichnet den Älteren, Erfahreneren. Deshalb haben Michael und Beate Lindner auch kein Problem damit, unter dieser Bezeichnung zu tanzen, auch wenn sie erst 38, er 42 Lenze zählt. Zugegeben, in Sportlerkreisen gehört man in dieser Altersklasse nicht mehr zu den Nachwuchstalenten. Und das sind die beiden Darmstädter, die am vergangenen Wochenende in Heusenstamm ihren deutschen Meistertitel in den Standardtänzen verteidigen konnten, auch nicht. Schließlich standen sie erstmals 1979 gemeinsam vor den strengen Augen der Wertungsrichter auf dem Turnierparkett. Aber die richtig großen Erfolge, die können die beiden Hessen erst jetzt feiern. Und das, obwohl sie zwischen 1989 und 2000 pausierten, die Priorität auf das Familienleben und "eine andere Profession" setzten, sich also nicht für eine Karriere als Tanzprofis entschieden.

Im Jahr 2000 dann, als ihre Kinder Sebastian und Eva "lieber fernsahen, als sich mit ihren Eltern zu beschäftigen", und Michael Lindner Joggen als zu einsam empfand, wagten sie die Rückkehr aufs Parkett. Und überraschten sich selbst. Nur fünf Monate, nachdem sie ihr Training wiederaufgenommen hatten, belegten sie bei den deutschen Senioren-Meisterschaften den zweiten Platz, hinter den damals überragenden Weltmeistern Hans-Jürgen und Ulrike Burger (Blau-Orange Wiesbaden). Und als diese ein Jahr später nicht mehr dabei waren, holten sich die Lindners den nationalen Titel sowie WM-Silber. Aus dem 2003 endlich Gold werden soll.

Die Aussichten sind gut, haben die amtierenden Meister Domizio Giovannini und Annisa Baldo (Italien) doch ihre Karriere beendet. Aber ist die über den Tanzsport weit verbreitete Meinung, dass die Rangfolge festgemeißelt, ein Sieg nur möglich ist, wenn die Vorgänger nicht mehr dabei sind, nicht unbefriedigend ? Michael Lindner sieht das anders: "Wenn der Druck, den man auf die Konkurrenten ausübt, stark genug" sei, würden sie lieber das Feld räumen, als sich schlagen lassen zu müssen. Außerdem: Der einzige Grund für ihn und seine Frau zu tanzen sei: "Wir empfinden Spaß dabei."

Das sieht man ihnen an, wenn sie, wie in der Martinsee-Halle, locker und leicht, "relaxt", wie sie selbst sagen, über das Parkett schweben. Vielleicht ist auch das Wohlgefallen bei ihrem Anblick der Grund dafür, dass sie, die sich als Vorreiter für Paare sehen, die nach langer Pause wieder in den Turniersport einsteigen, immer mehr Nachahmer finden. Solche wie Matthias Jässl und Claudia Baumann vom TC "Der Frankfurter Kreis", die im vergangene Jahr nach längerer Abstinenz ebenfalls wieder die Tanzschuhe aus dem Schrank geholt und sich vor die Wertungsrichter getraut haben. Nach einem siebten Platz bei den nationalen Titelkämpfen 2001 schafften sie diesmal den Sprung ins Finale, wo sie Fünfte wurden. Und mit etwas Geduld, Training, zunehmendem Alter und noch mehr Erfahrung dürfte eine weitere Steigerung möglich sein. kat

 

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Dokument erstellt am 29.10.2002 um 00:04:49 Uhr
Erscheinungsdatum 29.10.2002

 

 

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Offenbach Post Ausgabedatum: Montag, 28. Oktober 2002 11:53 Uhr 


Heusenstamm 

Sieg in rauschender Ballnacht

Heusenstamm (M.) "Wie eine Feder", funkeln Dagmar Webers Augen, schweben die Damen übers Parkett. "Immer nur lächeln", heißt die Parole für die Tänzerinnen. Rundum zufrieden und begeistert von der Atmosphäre im Kultur- und Sportzentrum Martinsee äußerte sich die Pressewartin des Tanzsportzentrums Heusenstamm. Mit dem renommierten Club "Der Frankfurter Kreis" holte ihr Verein am Samstag erstmals die Deutsche Meisterschaft der Seniorenklasse S1 in den Standardtänzen in die Schlossstadt.

Qualifikationsrunde

Bereits um 13 Uhr begann die erste Qualifikationsrunde mit 130 Paaren. 90 von ihnen gelangten in die zweite Runde, 48 qualifizierten sich fürs Achtelfinale und zu den Endrunden starteten am Abend in einer rauschen Ballnacht immer noch zwei Dutzend Tänzerinnen und Tänzer.

Von Aachen bis Berlin, von Friedrichshafen bis zum Emsland waren die Aktiven sowie zahlreiche Fans angereist. Je näher die Entscheidung rückte, desto engagierter wurde das Publikum an den Tischen und auf den Rängen. Immer wieder feuerten Anhänger die Duos an, riefen die Startnummer in die Menge. Dazu tönten von allen Ecken Ratschen und Rasseln, Transparente an der Tribüne motivierten "Aurelia und Heinz-Josef".

Große Anerkennung fanden auch die "Wirbelstürme", die Kinder- und Jugendgruppen der Gastgeber. Die Drei- bis Vierjährigen bevölkerten nachmittags als "Biene Maja" die Tanzfläche, die Teenager traten innerhalb des Abendprogramms auf.

In schwarz-weiße Kostüme gehüllt und mit Brillen von Schönert Optik zeigten sie zusammen mit den Mädchen der Gruppe "Crazy Steps" eine Choreographie zum Kinohit "Men in Black". Rund 100 Jugendliche gaben dabei eine eindrucksvolle Vorstellung in der fast ausverkauften Halle. Für Furore sorgten auch drei junge und erfolgreiche Latein-Paare aus hessischen Vereinen mit einer eigens für den Abend kreierten Show.

Latein-Show umjubelt

Beteiligt waren der 16-jährige Michele Soriano mit seiner 15-jährigen Partnerin, Jessica Mohr, vom Blau-Gold Casino Darmstadt, die Deutschen Vize- und Hessenmeister in der Gruppe Jugend A und Michael Singh mit Carmen Stetzer, beide 17, vom gleichen Club.

Als Ausnahmetalente gelten die Geschwister Ronak (18) und Tasmin Spamer, die sowohl in Latein- wie in Standardtänzen erfolgreich sind. Im Turnier verteidigten unterdessen mit allen erreichbaren "Einsern" Michael und Beate Lindner von Blau-Gold Darmstadt ihren Deutschen Meistertitel. Ebenso eindeutig vergaben die neun Wertungsrichter den zweiten Platz erneut an Olaf Galke und Elke Erichreineke aus Pinneberg.

Einen stolzen fünften Platz holte sich das Duo Matthias Jässl und Claudia Baumann vom Mitveranstalter "Frankfurter Kreis". Aus seinen Reihen stammt auch Jürgen Funda, der Wahl-Heusenstammer führte souverän durchs Programm. Martinsee empfahl sich als Austragungsort, dazu trägt auch die Fernsehübertragung (3. November, 14.35 Uhr, hessen drei) bei.

 

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Bericht HTV vom 27.10.2002 (Textversion / 24 Bilder nicht geladen)

Deutsche Meisterschaft Senioren I S-Standard 2002

Bericht vom Turnier Ausverkauft ! Meldeten am Abend die Organisatoren (TC "Der Frankfurter Kreis" /TZ Heusenstamm) der Deutschen Meisterschaft Senioren I S Die Martinseehalle in der Schloßstadt Heusenstamm war der richtige Rahmen für diese Meisterschaft und erzeugte durch ihre Größe von allen Seiten gute Sicht auf das sportliche Geschehen und ließ die Stimmung vom Publikum auf die Sportler rüberkommen.

Bundessportwart Michael Eichert sprach den Organisatoren seinen Dank und Bewunderung für den reibungslosen Ablauf aus.

123 Paare nahmen an der Deutschen Meisterschaft der Senioren I 2002 in Heusenstamm teil. 100
mussten sich am Nachmittag zur Vorrunde dem Urteil der 9 Wertungsrichtern stellen.

6 Runden mussten bewältigt werden, bis die Pokale, die von Bundessportwart Michael Eichert (im Hintergrund) gut bewacht wurden, verteilt werden konnten. Durch den Einsatz des digitalen Wertungssystem Top-Turnier bedient vom Bundesbeauftragten für das Turnierkontrollwesen Hans-Joachim Straub ,hatten die eingesetzten Landessportwarte in der Turnierleitung (Andreas Neuhaus, Harro Funke, Kurt Haas) stressfreies Arbeiten. Auch die Wertungsrichter freuten sich über die Erleichterung ihrer anstrengen Arbeit, die sie zu leisten hatten. Turnierleiter Jürgen Funda konnte dadurch den Zeitplan noch unterbieten und führte locker und souverän durch diese Meisterschaft, so dass DTV-Präsident Harald Frahm ihm ein großes Lob für seine Leistung aussprach.

Mit 25 Paaren ging man dann in die Abendveranstaltung zu der die Martinseehalle mit ca. 600 Zuschauer restlos ausverkauft war. Großes Interesse fand diese Meisterschaft auch bei der lokalen Presse, die Journalisten und Fotografen entsandt hatten. Zum ersten Mal aber war der Hessische Rundfunk mit einem Fernsehteam gekommen, um einen Bericht für eine Extrasendung am 3.November in HR 3, aufzuzeichnen.

Der Sender hatte seinen versiertesten Moderator Daniel Weiss geschickt. Er nutze die Gelegenheit bei der Vorstellung der Semifinalisten zu ersten Interviews.

Bevor Ullrich Haubenreißer zur vorletzten Runde dieser Meisterschaft seine gewohnt gute Musikauswahl präsentierte nutzte der DTV-Präsident die Gelegenheit Erich Werse mit der Silbernen Ehrennadel des Deutschen Tanzsportverbandes auszuzeichnen. Erich Werse kann auf ein beispielhaftes Schaffen für den Tanzsport zurückblicken. Seit 1960 steht er als Wertungsrichter an der Fläche und hat mehr als 1000 Turniereinsätze erlebt. Mit seiner Frau war er als Tanzsportler mehrfach Mitglied einer deutschen Nationalmannschaft.

13 Paare qualifizierten sich aus den 25 für das Semifinale. Durch die Abwesenheit der rheinland-pfälzischen Meister (Bernd und Monika Kiefer), die im vergangenen Jahr Platz sechs belegt hatten, zeigten viel Paare in dieser Runde ihr bestes Tanzen bei diesem Turnier, um diesen frei gewordenen Platz im Finale einzunehmen. Die Paare machten durch ihren vorbildlichen Einsatz den Wertungsrichtern die Entscheidung sicherlich nicht leicht. Dennoch kamen sie zu einer klaren Entscheidung.

Einer der Höhepunkte dieses gelungenen Abends war die Lateinshow der hessischen Spitzenjugendpaare. Ronak und Tasmin Spamer, Michele Soriano/Jessica Mohr und Michael Singh/Yvonne-Carmen Stetzer, stellten ihre hervorragende Interpretation der Lateintänze in einer abwechslungsreichen Show unter Beweis. Das Publikum war begeistert !

Im Finale hatten die Wertungsrichter dann das Problem, dass einige Paare leistungsmäßig äußerst dicht zusammen lagen. Daher sind die sehr gemischten Wertungen auf den Plätzen 3-6 auch durchaus nachvollziehbar.

Locker, leicht, championslike - all diese Attribute treffen auf die Titelverteidiger Michael und Beate Lindner zu. Sie zeigten 14 Tage nach dem erneuten Gewinn der Silbermedaille bei der WM, dass sie in dieser ausgezeichneter Form unschlagbar sind und erhielten dafür alle möglichen Bestnoten.

Ebenso in Bestform präsentierten sich die fünften der WM Olav Galke/Elke Erichreineke. Mit ihrer Benotung setzten sie sich deutlich von den nachfolgenden Paaren ab.

Ab dem 3. Platz wurde die Wertungen sehr gemischt vergeben, so dass auf den ersten Blick nicht zu erkennen war, wer die Bronzemedaille letztendlich ertanzen würde. Dies verlangte von den zahlreichen Fanblocks nochmals Höchsteinsatz, um den Paaren nach diesem harten Turniertag die letzten Reserven zu entlocken. Dies gelang Martin Schüller /Mechtildis Jungels am Besten.

Mit den Plätzen 3-5-4-4-5 erlebten die Vorjahres Bronzemedaillengewinner Dirk und Sabine Rosenbrock ein Wechselbad der Gefühle. Ihre Bewertung war so gemischt, dass sie leicht auch noch einen Platz mehr hätten verlieren können. Diesen Angriff nach Vorne hatten die letztjährigen Siebten Matthias Jässl/Claudia Baumann gestartet. Ihnen fehlte in drei Tänze nur eine Vier mehr und sie hätten sich nicht nur um zwei sondern gleich um drei Plätze weiter nach vorne orientiert.

Heinz-Josef und Aurelia Bickers konnten in diesen spannenden Dreikampf um die Plätze nicht eingreifen. Im Semifinale hatten sie ihre beste Leistung gezeigt und zogen klar in dieses Meisterschaftsfinale ein und belegten hier den 6. Platz.

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Offenbach Post Ausgabedatum: Samstag, 19. Oktober 2002  00:04 Uhr 
 

Vor Qualifikationsrunden fegt kleiner Wirbelsturm

Programm mit Show und TV-Kameras

 

Heusenstamm (M.) Jahrhunderthalle und Alte Oper waren frühere Adressen. Anno 2002 ist es Heusenstamms Kultur- und Sportzentrum Martinsee: Hier wird am nächsten Samstag, 26. Oktober, erstmals die Deutsche Meisterschaft der Seniorenklasse S 1 in den Standardtänzen ausgetragen. Und Landessportwart Professor Willy Hilgenberg zeigte sich begeistert von den großzügigen Dimensionen der Heusenstammer Halle, in der voraussichtlich 137 Paare um den begehrten Titel tanzen werden.

Als Ausrichter treten der Traditionsclub "Der Frankfurter Kreis" auf, den Hilgenberg als Erster Vorsitzender führt, und das heimische Tanzsportzentrum (TZ). Während sich der "Kreis" auf den sportlichen Teil konzentriert, arbeitet ein gutes Dutzend Schlossstädter an Ausstattung und Ambiente des Austragungsortes. Außerdem ziehen rund 160 "Wirbelstürme" an den Fernsehkameras des Hessischen Rundfunks vorüber, der eine Aufzeichnung des Wettbewerbs am 3. November (14.35 Uhr, Hessen Drei) ausstrahlen wird.

Die Kindergruppen des TZ lockern die Qualifikationsrunden am Nachmittag auf und eröffnen das Finale im Rahmen eines festlichen Balls um 19.30 Uhr. Danach stellt sich das Aushängeschild des Gast-

 

gebers vor, die Showtanzgruppe "Crazy Steps", kündigten Vorsitzender Thomas Ganz und Pressesprecherin Dagmar Weber an. Landesweit erfolgreiche Jugendpaare werden mit Latein-Rhythmen das Publikum von den Stühlen reißen: Angesagt sind die Deutschen Vize- und Hessenmeister Michele Soriano und Jessica Mohr sowie Michael Singh und Yvonne-Carmen Stetzer vom Blau-Gold Casino Darmstadt, ferner Ronak und Tasmin Spamer vom TC Nova Gießen.

Etwa ein Dutzend Duos 35- bis 45-jähriger Turniertänzer vertreten die hessischen Farben, darunter die Titelverteidiger, Hessen- und Vizeweltmeister Michael und Beate Lindner aus der blau-goldenen Darmstädter Erfolgsschmiede und die Zweiten im Hessenland, Matthias Jässl und Claudia Baumann vom "Frankfurter Kreis". Der Offenbacher TSC Maingold-Casino schickt Wolfgang Koschier und Birgit Fehrmann-Koschier ins Rennen. Weitere Paare kommen aus Weiterstadt, Fulda, Limburg, Griesheim und verschiedenen Clubs der Mainmetropole.

Turnierleiter Jürgen Funda vereint in seiner Person beide Ausrichter, der Heusenstammer gehört schon seit vielen Jahren dem "Frankfurter Kreis" an. Die erste Qualifikationsrunde beginnt am Samstag um 13 Uhr, für die Ball gibt es noch Karten unterschiedlicher Platzkategorien.

 

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